Das Spiel, dass ich nie gewinnen werde

An manchen Tage möchte ich in deinen blauen Augen versinken, in ihnen versinken wie im Meer, eintauchen, und nie wieder auftauchen.
Du schaust zu mir rüber, lächelst, wie du es immer tust, wenn du mich ansiehst.
Ich lächle zurück, wie ich es immer tue, wenn du mich ansiehst.
Dann drehe ich mich weg, warte, bis ich weiß du schaust nicht mehr zu mir, dann erst lasse ich meinen Blick wieder auf dich fallen.

Ich mag dein Profil, ich mag deine Stimme, ich mag deine Hände, ich mag eigentlich vieles an dir.
Vieles mag ich aber auch nicht.

Ich mag nicht wie rechthaberisch du bist, ich mag nicht dass du immer widersprechen musst, ich mag nicht dass du eine Freundin hast.

Es gibt noch mehr Sachen die ich nicht mag.

Ich mag es nicht, wie mein Herz schlägt wenn du anrufst.
Es gibt Zeiten da rufst du oft an, meisten wegen belangloser Sachen, weil du weißt, dass ich dir sagen kann was du wissen willst, so viele andere könnten dir das auch sagen.
Aber du rufst immer wieder mich an, dann werde ich nervös, wenn ich deine tiefe Stimme am Telefon höre.
Dann will ich mich ganz in dieser Stimme verlieren, aber meisten lässt du das nicht zu, legst vorher auf.

Ich mag es nicht, wenn mir ein heiß kalter Schauer den Rücken runter schleicht, nur weil du deine Hände an meine Hüften legst, weil du mich freundschaftlich umarmst.

Ich mag es nicht, wenn du mich küsst, sanft und zärtlich, oder leidenschaftlich und fordernd, wenn du mich in meinen Träumen küsst, wie fast jede Nacht.

Ich mag es auch nicht, wenn ich deinem Blick nicht standhalten kann, deinem Blick wenn du mit mir redest, wenn wir über Musik reden, oder über Schule oder über sonst was.

Ich mag er erst recht nicht, wenn ich diesen Schmerz fühle, diese Eifersucht die sich langsam hoch in meinen Kopf schlecht, mein Gehirn besetzt und mit böse Sachen ins Ohr flüstert.

Ich hasse es, dass ich immer versuche deine Nähe zu spüren, deine Nähe, die ich niemals haben werden.
Viel zu oft habe ich es versucht, niemals hast du mir einen kleinen Teil deiner Wärme abgegeben, nicht so wie ich es will.

Wieder schaue ich dich an, wieder schaust du mich an.
Es ist immer das selbe Spiel.
Eins Spiel, dass ich nie gewinnen werde.

 


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