Augenblicke

Dein Haar leuchtet honigbraun in der wärmenden Frühlingssonne, deine blaugrünen Augen strahlen.
Dein freches Lächeln bringt mich um den Verstand.
Ich schaue dir in die Augen, du ziehst an deiner Zigarette. Meine Blicke werden von deinen schönen Lippen abgelenkt, als ich mich wieder von ihnen löse, schaust du mir immer noch in die Augen.
Du wirfst deine Zigarette weg und streichst dir die weichen Haare aus dem Gesicht.
Ich verliere mich mehr und mehr in deinem Blick.
Wir stehen uns so nah, dass ich glaube du hörst mein Herz schlagen, hörst jeden wilden Schlag, der mich dir noch ein Stückchen näher bringt.
Dein Atem geht ruhig, aber ich sehe ein Flimmern, ein leichtes Glänzen in deinen Augen. So stehen wir da.
Zusammen.
Erst eine oder zwei Minuten, doch die Zeit und die Welt steht still.
Deine Hand greift nach meiner, sie ist groß und warm, ich halte sie fest.
Mit dem Zeigefinger der anderen Hand malst du meine Lippen nach, streichelst ganz sanft über meine Wange, du schaust mir immer noch in die Augen – diese wunder schönen Augen.
Der Druck deiner Hand wird fester, dein Blick ist zärtlich.
Ein Gefühl, warm wie die erste Sommersonne, kalt wie glitzernde Schneeflocken, rot wie Erdbeeren und süß wie Zuckerwatte ruht in meinem Bauch, breitet sich in meinem ganzen Körper aus.
Nur noch ein einziger Atemhauch trennt unsere Lippen. Dein Atem streift meine Wange.
Immer noch halte ich deinem Blick stand, doch dann legt sich ein Nebel in deine Augen, der bläuliche Glanz verschwindet.
Du drehst deinen Kopf ein Stück zur Seite, neigst ihn.
Mein Atem setzt aus, ich höre nicht mal mehr mein Herz schlagen, nur noch deine Atemzüge an meinem Ohr.
Leise, ganz leise und flüsternd höre ich deine Stimme wie von weit weg:
„Ich will dich nicht verletzten...“
Deine Hand lässt mich los. Du lasst mich los, drehst dich weg, gehst.
Und ich?
Ich falle!

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