Image Hosted by ImageShack.us

Die Luft duftet holzig und ein wenig nach Regen, der Wind weht über die grünen Hügel, das Gras streift meine Beine.
Ich puste den Rauch meiner Zigarette in die Herbstliche Luft.
Als ich mich umdrehe fällt mein Blick zurück auf das große Haus, früher was es mal ein Gutshaus gewesen, jetzt ist es ein beliebtes Hotel.
In ein paar der Zimmer brennt noch Licht, ich seufze und wende meinen Blick wieder ab.
Ich will nicht zurückgehen, dann werde ich mich den beiden stellen müsse um eine Entscheidung zu treffen.
Ich verspüre ein unangenehmes Ziehen in der Magengegend, wenn ich daran denke, wie sie jetzt wartend auf ihrem Zimmern sitzt, wahrscheinlich kaut sie an den Fingernägeln.
Und der andere?
Ich gehe zu einem großen Stein, der einsam in der Landschaft lieht und lasse mich auf ihn fallen.
Ich versuche die Bilder die mir nun in den Kopf kommen zu verdrängen, ich will nicht an seine haselnussbraunen Augen denken und erst recht nicht daran, wie er jetzt vielleicht in seinem Bett liegt und schläft.
Energisch ziehe ich an meiner Zigarette.
Wenn mir nur klarer wäre was ich wollte. Schließlich gehe ich mit langsamen Schritten auf das Haus zu.
Wäre ich bloß nie mit ihm allein gewesen.
Wieder denke ich daran wie er still in seinem Bett liegt.
Ich hebe meine Hand und streiche sacht mit dem Zeigefinger über meine Unterlippe. Das Kribbeln in meinem Bauch verrät, dass ich eigentlich ganz klar weiß, was ich fühle.
Ich öffne die große Holztür und trete in die warme Karminluft des Hotels.
Sie sitzt in einem der großen Polstersitze in der Lobby und schaut erwartungsvoll hoch, als sie die Tür zuschlagen hört.
Ich blondes Haar schimmert Kupfer und gold im Licht der Feuers.
Wunderschön sieht sie aus.
Also gehe ich auf die zu, doch das Flehen in ihren Augen sagt mir, dass sie schon längst weiß, was mir erst jetzt wirklich bewusst wird.
„Es tut mir Leid.“, flüstere ich mit belegter Stimme. Dann drehe ich mich weg, schnell gehe ich die knarrenden Stufen herauf, stehe vor seiner Tür.
Einen Moment atme ich durch, dann klopfe ich.
Leise öffne ich die Tür, er liegt auf dem Bett, atmet ruhig, als das Licht vom Flur in das Zimmer fällt, öffnet er verschlafen die Augen.
Er erkennt mich und setzt sich ruckartig auf.
Sein Blick trifft mich fragend, die haselnussbraunen Augen sind voller Hoffnung.
Ich lass mich neben im auf dem Bett nieder und streiche ihm die verwuschelten Haare auf dem Gesicht.
Vom Schlafen ist sein schwarzer Kajal verwischt, er trägt ein zerknittertes >>Taking Back Sunday << T-Shirt und eine karierte Boxershorts.
Ich habe noch nichts gesagt, doch seine Augen fangen an zu strahlen, da ich beuge mich vor und küsse ihn.
„Oh Josh!“, murmelt er an meinen Lippen, ich drücke ihn zurück ins Kissen und fahre mit den Fingern durch seine rabenschwarzen Haare.
Ich merke wie sehr ich mich nach ihm gesehnt hab, kann mich kaum noch zurück halten.
Doch erst will ich mit ihm reden, zärtlich beende ich unseren Kuss und setze mich im Schneidersitz neben ihn.
Ich schaue zu ihm, er lächelt aber sieht mich aufmerksam an.
Meine Blicke schweifen wieder ab, fallen auf seinen schmalen Lippen, seine Gesichtszüge sind kantig aber schön, er hat hohe Wangenknochen und helle Haut.
„Ich war den ganzen Nachmittag draußen…ich,…sie tut mit leid…irgendwie. Aber…“
Er rückt näher an mich ran und legt seinen Kopf an meine Schulter, zärtlich spielt er mit meiner Hand.
„Es ist mir egal aus welchen Gründe du doch wie entschieden hast, wichtig ist nur, dass es du es endlich getan hast.“
Seine Hand fährt unter meine Jacke und streicht meine Rücken herauf.
Ich drehe meinen Kopf und küsse seine Stirn.
Lehne mich an das hölzerne Kopfende des Bettes und ziehe ihn zwischen meine Beine, ich halte sein Gesicht fest in meinen Händen und streiche mit dem Finger über seine Wange.
Meine Zunge gleitet zwischen seine Lippen, denn ziehe ich ihm das T-Shirt aus.
Seine Lippen gleiten meine Hals herab, er öffnet meine schwarze Jacke, schiebt das Shirt nach oben und bedeckt meinen Bauch mit sanften Küssen.
Irgendwann ziehe ich ihn an meine Brust, sein Ohr liegt da wo mein Herz pochend schlägt, seine Hand liegt auf meinem Bauch, ein Finger kreist umher, eine Gänsehaut verbreitet sich von über meinen ganzen Körper.
Ich seufze tief, mein Blick schweift zur Decke und ganz kurz denke ich an sie, doch ich weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.





Blog eima Traumwelt Früher Liebe Grüße