Herzfick


Es ist dunkel draußen, alles ist still, nur der Wind schleicht leise ums Haus.
Und ich ertrinke im Schmerz, den es gar nicht gibt.
Mich erdrücken die Gedanken, sie machen meinen Kopf schwer, lähmen mich vollends.

 Ich will dich.
Ich will dich verstehen.
Ich will dich bei mir haben – jetzt!
Kann es sein?
Ist es vielleicht?
Nein, so ganz bestimmt nicht.
Sei nicht so dumm!
Wie konnte ich mich nur eine kleine Ewigkeit an diese Illusion klammern?
Und wieso mache ich sie mir nun selber kaputt, ohne zu kämpfen…
Ich werde mich lächerlich machen, aber das tue ich doch sowieso.
Kann die Angst vor einem gebrochenen Herzen so groß werden, dass sie einem selbst das Herz bricht?

 Ich fühle mich halb leer, halb voll, klammernd an das letzte Streichholz der Hoffnung, so lange es brennt gebe ich nicht auf. Wie könnte ich auch?
Wie könnte ich jetzt, wo ich doch zu sehr gefangen bin von dir und dich trotzdem nicht erreichen kann, aufgeben?

 

Dann ohrfeige ist mich selbst
Ich hasse diese Dramatik, diese Tragödie, die ich meinem Leben gebe.



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