Da versinkt man im Chaos und kriegt es nicht mal mit.

Eine Teetasse, die Gilli mir mal geschenkt, noch ein Rest vom Hexentee darin. Tausend unsortierte Zettel, wichtige und unwichtige. Meine Lieblingsstücke zwischen Müll und Schrott. Der halbe Kleiderschrank am Boden, als hätt er all die Sachen, die er nicht mehr sehen kann erbrochen. Leere Dosen, Geschirr und aufgerissene Schubladen. Überreste der Alkoholexesse. Kleine Andenken an Raubzüge zwischen meinen Erinnerungen die ich fein säuberlich an die Schranktüren klebe, damit sie nicht verloren gehen, damit jeder an ihnen Teil haben kann. Meine Maskerade, das Parfüme, die Wimperntusche und Tausend bunte Schleifen. Der Regen prasselt auf das verschmutze Fenster überm ungemachten Bett. Ein Todesurteil für jeden Stauballergiker. Unverschickte Briefe und die Essenz des Lebens in Form von hundert Stiften, mancheschon eingetrocknet. Tausend Buchstaben gebunden an ihre Seiten warten im Regal.

Und dazwischen?

Das kleine Mädchen, versunken im Chaos. Jedes aus dem Schrank gerissene Teil steht für ein Gefühl, für eine Erinnerung, für ein ungesprochnes Wort.  Sie weiß einfach nicht wohin damit, weiß nicht was sie noch braucht und was sie wegwerfen kann. Was sie wegwerfen muss. Kann sich nicht trennen und sehnt sich nach so viel neuem.

 

6.10.08 23:14


The water is warm but sending me shivers...


 

Mir fallen tausend Sontextzeilen ein, die beschrieben wies im Moment in mir aussieht, aber ich kann mich für keine entscheiden. Und so richtig traue ich mich auch nicht, es klar und deutlich, schwarz auf weiß nieder zu schreiben. Ich glaube ich warte noch ein bisschen.

Ich habe gestern zum ersten mal das vierte Level von Alladin auf dem SNES gesehen. Das war wahrlich wundervoll zuckrig rosa und mit Glitzerdingern

Ich habe mich wirklich gefreut, dass wir uns mal wieder für länger als nur einen kurten Augenblick zu fünft getroffen haben. Es war großartig.

 ♥

9.10.08 16:26


Someone call the Ambulance!

Bindet mir bitte die Hände!

Mein Verlangen danach endlich alle ungesagten Sachen zu wissen, ist heute so unendlich groß, dass es mich selbst schon gruselt. Es gibt so verdammt viele Dinge, die ich nie verstanden habe und aus reiner Neugier und aus Intresse an der Welt packt es mich heute und kribbelt mir schon den ganzen Morgen in den Händen, danach zu fragen. Ich müsste nur ein paar Zeilen schreiben. Nichts langes, kein blödes um den heißen Brei herrumreden. Nur Fragen, weil ich mich heute fühle, als wenn mir selbst die schlimmste Wahrheit nicht mehr wehtun kann. Ich lechze nach seinen Worten, nach einer Erklärung. Ich glaube nämlich, dass ich dann endlich abschließen kann, dass es dann gut sein wird. Dass ich dann weiß woran ich bin, ich meine woran ich wirklich bin. Dass hat nichts mit einer Lust oder einer Hoffnung zu tun, dass sich plötzlich Sachen auf tun, die ich mir Monate lang in glühenden Fantasien ersponnen habe, sondern mit der reinen Neugier.

Ich könnte einfach Fragen: Hey du, was ist eingentlich damals passiert? Irgendwann zwischen Dezember und Januar, dass dich so verändert hat? Wieso beherrschen wir es inzwischen uns zu ignorieren, obwohl ich mal dachte, wir verstehen uns wirklich außerordentlich gut? Gibt es da Gründe für, eine Ablehnung deiner seits? Ein Gerücht, dass jemand in die Welt gesetzt hat? Einen geheimen Packt, der besagt, dass niemand mit uns reden darf? Ich dachte immer, wir wären deine Lieblingscrew, und irgendwann gibts ne große Colaboration und wir feiern dicke Partys zusammen, zu denen die ganze Stadt kommen will.

Oder war ich selber Schuld? Schuld weil ich verschossen in dich war, und du nicht damit um gehen konntest, weil du es nicht genauso gefühlt hast? Dann sag ich dir eins. Ich glaube es ist vorbei. Ich glaube diese Panik und dieses Gefühl, dass ich heute noch habe, wenn ich dir begegne ist nichts als die pure Neugier, was mit uns passiert ist. Ein Zucken in mir, dass nach dir greifen und dich schütteln will, das wissen will, wo du bist, und wer da grade in die drin steckt und dich beherrscht.

Die Zeiten, in denen ich geträumt habe, dich zu küssen sind fast vorbei, nur noch eine letzte, klitze kleine, kaum spührbare Faser meines Körper würde sich auf einen Kuss mit dir einlassen, der Rest von mir schreit nach ganz anderen Lippen.

Also? Was sagst du dazu?

Würde mich wirklich interessieren. Aus purer Neugier halt...

 

 

PS: Nichts desto trotz, bin ich mir sicher, dass wir uns schon viel länger kennen und ich deswegen so eine starke, und äußerst krankhafte Verbindung habe, also eine mentale eine spirituelle...

11.10.08 11:41


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]
Blog eima Traumwelt Früher Liebe Grüße